Julfeier/Wintersonnenwende 2010

Julfeier/Wintersonnenwende 2010

Einst, als das Land noch frei und die salzene See,
standen zur Sonnenwendnacht Feuer auf jeder Höh,
Flammen grüßten hinüber weit über Bucht und Tal,
und der Toten Vermächtnis sprach aus dem brennenden Mal.
Einst klangen Spruch und Lied der Jungen mit fröhlichem Mut.
Jauchzend setzen im Sprung sie über die lohende Glut.
Und ihr Wimpel stand groß und hell vor der Flammen Spiel,
hell wie das Morgenrot stand ihrer Zukunft Ziel.
Dämmernd im Sternenlicht ging die Mittwinternacht,
ließ die Mannschaft stark und voll Willen zur Wacht.
Golden erglänzte die Sonne über dem freien Meer,
über den Bergen und Fluren, über Wiege und Wehr.
Einst, und es brennt dies: Freiheit, und Reich, und Land.
Heute hegen wir still nur verschwiegene Glut
in dem Wissen um Wandel und Schicksal, um Erde und Blut.
Wir grüßen die Sonne, deren Licht über uns ist:
licht bleibt und treu auch das Herz,
das nie seines Ursprungs vergißt.

Am 19. Dezember begingen ca. 70 Kameraden aus Berlin und Brandenburg gemeinsam die Julfestfeier mit anschließender Wintersonnenwende. Während sich der BRD Bürger am verkaufsoffenen familienfeindlichen Sonntag voll dem Konsumrausch hingab, feierten die jungen Deutschen nach alten germanischen Brauch das Julfest in gemeinschaftlicher Runde.

In einem festlich geschmücktem Saal wurde zuerst eine Feierstunde zum Julfest abgehalten. So wurden einige passende Gedichte und Lieder vorgetragen. Auch die deutschen Mütter und die gefallenen Soldaten des deutschen Volkes wurden in den Kreis der Kameraden aufgenommen und es wurden Kerzen für sie entzündet. In einer Rede mahnte ein Kamerad die derzeitigen Zustände besonders zur Julzeit an. Das Fest ist nun nicht mehr ein in sich gehen im Kreise der Familie sondern eine Jagd nach Konsumgütern der für viele nur noch eine lästige Pflicht bedeutet.

Nach der Feierstunde begann der Julschmaus mit einer anschließenden spontanen Weihnachtsgeschichte, die von verschiedenen Kameraden nacheinander erweitert wurde und für allgemeine Belustigung sorgte.

Abschließend folgte die Wintersonnenwende, sie läutet das Ende der länger werdenden Nächte ein, nun werden die Tage wieder länger. In zweier-reihen wurden in Richtung des Feuerkreises marschiert und sich um die Feuerstelle versammelt. Nachdem 4 Kameraden, die die verschiedenen Himmelsrichtungen symbolisierten, dass Feuer entzündeten, sangen alle gemeinsam das Lied „Flamme empor“ während sich das Feuer langsam entzündete. Beendet wurde die Feierstunde mit der Feuerrede eines Kameraden und den anschließenden Feuersprüchen. Zum Abschluss versammelten sich nochmal alle Kameraden um das Feuer und sangen das Lied „Gute Nacht Kameraden“.

In den lodernen Flammen
steigen unsere Gedanken
in die Nacht empor
Über Deutschland,
das in Sklavenketten liegt
die wir jungen einst
zerbrechen werden!

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