Bereits das vierte Mal fand die jährliche von freien Kräften in Berlin organisierte Demonstration für eine Jugendeinrichtung, die von nationalen deutschen Jugendlichen genutzt werden kann, im Berliner Süd-Osten statt.
Im Vorfeld wurde in den Medien gewettert und Antifagruppen riefen zur Verhinderung und Sabotage auf. Laut Aussagen einiger Teilnehmer gab es bereits am Bahnhof Ostkreuz erste Auseinandersetzungen mit Antifas. Schläger, vornehmlich aus Kreuzberg und Friedrichshain, bedrängten die Teilnehmer so dass einer von Ihnen ins Gleisbett fiel. Beamte des Landeskriminalamtes vor Ort griffen nicht in das Geschehen ein, sodass die Lage erst durch anrückende behelmte Polizisten mit Festnahmen einiger Angreifer beendet wurde. Unter den Angreifern waren u.a. Dennis Baderschneider, Michael Geismeier, Thomas Rassloff und Thomas Jacobs.
Mehr als 200 Teilnehmer aus Berlin und Brandenburg versammelten sich ab 10 Uhr am Bahnhof Schöneweide zu der mittlerweile traditionellen Veranstaltung. Noch vor Beginn der Demonstration versuchte eine Gruppe Gegendemonstranten eine Polizeikette zur Demo zu durchbrechen und Transparente zu stehlen, dies wurde jedoch durch Teilnehmer und Polizisten verhindert. Unter Ihnen sollen die gleichen Personen wie am Bahnhof Ostkreuz gewesen sein.
Die Demonstration, formierte sich kurz nach 11 Uhr am Bahnhof Schöneweide. Die eigentliche Route war seinerzeit durch Demokraten besetzt worden. Einige Zeit harrten die anwesenden Kameraden bei geselliger Musik aus. Nach einer halben Stunde ging es plötzlich los. Die Polizei versperrte jedoch die ursprüngliche Route so dass es nun in ein kleines Wohngebiet ging.
Nach wenigen hundert Metern kam die Demonstration in der Hagedornstraße zum Stillstand, da sich vor der Demo eine Sitzblockade befand und sich die Polizei anfänglich weigerte, die Straße von antifaschistischen und linksdemokratischen Störern zu säubern. Nach und nach zogen die Teilnehmer der Blockade in das Wohngebiet, sodass sich nun vor und hinter der Demo Gutmenschen befanden.
Der Veranstaltungsleiter der nationalen Demonstration ließ sich von dem Polizei-Einsatzleiter Prof. Knape jedoch nicht von seinem Vorhaben abbringen, die Demonstration planmäßig nach Rudow zu führen und so verharrten die Teilnehmer für mehrere Stunden an dem Ort. Zwischenzeitlich ergriffen die Mitglieder der BVV Treptow-Köpenick, Udo Voigt (NPD) sowie Thomas Vierk, von der BVV Neukölln das Wort. Voigt kündigte unter anderem an, daß bei fortgesetzter Blockade der Demonstrationsroute in den kommenden Wochen die Veranstaltung wiederholt werden würde bis diese zum Ziel führt. Gegen 15 Uhr setzte sich der Demonstrationszug dann überraschend doch wieder in Bewegung, nachdem die Polizei die Blockierer von der Straße entfernt hatte. Unter den Störern befanden sich neben Antifaschisten auch Mitglieder der BVV Treptow-Köpenick sowie Mitglieder des Abgeordnetenhauses von Berlin. Mitglieder der FDP und der CDU beteiligten sich nicht an dieser illegalen Aktion.
Auf dem Weg von Johannisthal zur Rudower Spinne zog der Demonstrationszug durch ein gutbürgerliches Viertel, in dem sich einige Bewohner in den Demonstrationszug einreihten.
Am U-Bahnhof Rudow angekommen erwartete die Teilnehmer eine interessierte Bürgerschaft. Der von der Bezirksverordnetenversammlung von Berlin-Neukölln angekündigte organisierte Protest fand nicht statt. Dieser wurde bereits während des Kessels in Treptow aufgrund der Fehlinformation abgebaut bzw aufgelöst. Einzig etwa 20 teilweise betrunkene Punks und Jusos versuchten zu stören. Auch hier wurden einige Störer durch die Polizei festgenommen.
Auf der Abschlussveranstaltung informierte das Neuköllner BVV-Mitglied Thomas Vierk über die gescheiterte Jugendpolitik im Bezirk und stellte sich ebenfalls hinter die Forderung der Demonstranten, ein neues, nationales Jugendzentrum zu schaffen. Die Veranstaltung endete nach anschließenden Worten der Berliner Landesvorsitzenden Eckart Bräuniger und Parteivorsitzenden Udo Voigt (NPD) gegen 16.40 Uhr ohne weitere Störungen.
Beim Abströmen der Teilnehmer kam es durch Beamte der Berliner Polizei zu einer unverhältnismäßigen und unnötigen Festnahme wegen dem Verstoß gegen das Versammlungsgesetz.
Wir danken allen Teilnehmern für ihre Opferbereitschaft und sehen uns im nächsten Jahr mit neuer Kraft wieder.
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